Emöke Barath
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Emöke Barath

alleinreisende Fotografin, die das Reisen noch mehr liebt als Nutella - und die Euch an ihrer Sicht der Dinge teilhaben lassen möchte

Everything in your life is your fault – STOP BITCHING!

14. Dezember 2018
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Bitte nicht falsch verstehen, ich schließe Krankheiten davon aus, niemand entscheidet sich bewusst krank zu werden – logisch.
Es geht vielmehr um Deinen Erfolg oder Misserfolg; darum, ob Du erfüllt und zufrieden mit Deiner Lebenssituation bist oder unbewusst verpassten Möglichkeiten hinterher trauerst, weil nicht genug Mut vorhanden war, einen anderen Weg einzuschlagen und deswegen eine allgemeinen Unzufriedenheit vorherrscht…
Darum, wie Du Dich selbst siehst, ob Du Dich in Deinen Möglichkeiten eingrenzt, Dich nicht für gut genug hältst, denkst, dass Du es eh nicht schaffen kannst oder einfach aufgibst, weil es vielleicht eh zu spät ist.

Deine Realität resultiert aus vielen kleinen Entscheidungen, die Du nacheinander im Leben für Dich getroffen hast; aus Glaubenssätzen, die Du Dir im Laufe der Zeit aneignet und als wahr angenommen hast – vielleicht auch vorgelebte Glaubenssätze, die Du übernommen hast.

„A belief is a thought you keep thinking“ – until it becomes a habit

Dass ich jetzt endlich meinen Wunsch lebe, am Strand arbeiten zu können, habe ich sicher einem Teil in mir zu verdanken, der, trotz Depression und Traurigkeit, den Glauben nie an meine Fähigkeit  verloren hat. Der Teil, der ganz ganz wenig darauf gibt, was andere über mich denken könnten; der mich immer wieder hat aufstehen lassen, der mich immer wieder angetrieben hat.
Der Teil, der aus jeder Angst, scheitern zu können, eine Challenge gemacht hat, der einfach verhindern wollte, dass ich mich mit weniger zufrieden gebe, als ich erreichen kann.

Klar, „man sollte sich auch einfach mal mit dem zufrieden geben, was man hat“. Höre ich oft, spricht auch nichts dagegen, ich würde diese Redensart aber eher umwandeln. Man sollte sicherlich jeden Tag dankbar sein, für alles was man hat, allen voran die Gesundheit… Aber sich einfach mit weniger zufrieden geben, wenn da Potential in einem schlummert, deutlich mehr aus seinem Leben zu machen? NOPE, gilt nicht für mich, galt es auch nie, aber es hat Jahre gedauert, den Mut aufzubauen, gewisse Wege einzuschlagen. Bis dahin bleibt man oft in einem Mangel hängen, der einen quält, weil man gewisse Dinge nicht auslebt oder sich gewisse Dinge nicht erlaubt zu leben…

„Falsche“ Entscheidungen gibt es nicht, „falsche“ Entscheidungen sind die wichtigsten, sie machen Dir deutlich, was Du nicht willst und was Du nicht bereit bist zu akzeptieren, sie führen zu mehr Klarheit, was Du wirklich willst… Du kannst also nur gewinnen.
Wichtig ist, aktiv zu werden, aktiv Entscheidungen zu treffen – nur so kannst Du Dich in die für Dich richtige Richtung weiter entwickeln oder Du bleibst einfach stehen. Das kann Dir niemand abnehmen, niemand kann Dir eine Sicherheit geben, und deswegen halte ich es für so wichtig, nicht auf andere zu hören, die am Ende nicht Dein Leben leben und gewisse Konsequenzen für Dich tragen  – am Ende bist Du damit allein.

Dafür ist es nie zu spät (wenn Du nicht jemand bist, der zu jeder Lösung ein Problem findet). Es sind auch nicht die anderen, die Schuld sind – raus aus der Opferrolle!!! Übernimm Verantwortung für Deine Situation, für Dein Handeln, für Deine Entscheidungen und ändere eigenhändig die Dinge, die Dich stören, Denkweisen/Glaubenssätze, die Dich niemals weiter gebracht haben und gib Wünsche/Träume/Ziele, die Dir auf der Seele so sehr brennen, niemals auf!!!!

Cheers :-*

Leute, mir geht’s prima und seit meiner Panik-Attacke habe ich keinerlei Symptome oder sonstige körperliche Beschwerden mehr. Grund für die schnelle „Genesung“ ist sicherlich, dass ich das Problem direkt erkannt habe und reagieren konnte. Und Harley natürlich – dieser Hund ist einfach nur Balsam für meine Seele 🙂

Ich lasse es seitdem langsam angehen, plane nicht zu viel, lebe mehr in den tag hinein, folge Impulsen, Ideen – und sei es nur mit dem Hund raus zu gehen. Manchmal ist es einfach produktiver, nichts oder deutlich weniger zu tun als sich stundenlang mit Dingen zu beschäftigen, die man effektiv auch in 2 Stunden erledigen kann, einfach nur um busy zu sein oder so zu wirken – für andere.
In Gesprächen mit meinen lieben Mädels per voicemail ergaben sich da die gleichen Muster: man landet vielleicht auf der Couch, bleibt hängen und macht sich Druck, man müsse doch irgendwas schaffen oder erledigen um dann am Ende des Tages festzustellen, dass man vieles angefangen, aber nichts zu Ende gebracht hat um noch frustrierter zu sein.
Kontra-produktiv, vor allem auch nur wieder, um gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Ich kenne das ja auch, diesen Druck, am Ende läuft man aber nur weiter vor sich selbst davon, ist noch weniger authentisch, hat noch mehr innere Kämpfe auszutragen, weil nichts im Einklang mit irgendwas ist… oft endet sowas auch in gesundheitlichen Problemen – die dann einfach so lange nicht ernst genommen werden, bis es einen mal komplett aus den Verkehr zieht…

Und wohin laufen wir dann eigentlich? In eine vermeintliche Sicherheit? Um der Norm zu entsprechen? Und wo steht eigentlich geschrieben, so ganz offiziell, wie man der Norm entspricht? Und was für eine Sicherheit überhaupt? „Wer eine Garantie haben will, soll sich einen Toaster kaufen“ – schon oft gelesen, bringt es einfach auf den Punkt!

Ich arbeite hier täglich ein paar Stündchen für meine lieben Kunden – keine 8 Std, weil ich nicht weiß, wer festgelegt hat, dass man 8 Std produktiv arbeiten kann/soll – ich kann und möchte es nicht. in 10 Tagen geht es für gut 2 Wochen erst mal an meinen absoluten Lieblingsort auf dieser Welt – hier in Australien. Von dort aus zu arbeiten wird sicher noch einmal deutlich mehr entspannter 🙂
do what you love, the money will follow – kann ich so unterschreiben 🙂

cheers :-*

Ich war gerade 18, als ich das erste Mal eine große wichtige Entscheidung traf ohne zu wissen, was danach kommt – sie war wichtig, da sie meine berufliche Zukunft betraf.
Ich hatte keine Ahnung und keinen Plan, aber scheinbar Vertrauen. Ich war auf der höheren Handelsschule für Wirtschaft & Verwaltung, da ich mit 16 dachte, ich werde, wie meine Eltern, ein Büromensch, und habe 3 od. 4 Monate vor der Abschlussprüfung die Schule abgebrochen. Ich hatte bereits die meisten Fehlstunden in dem Jahr und wenn man da einmal den Faden verliert ist es schwer noch weiter mit zu kommen – ich war eh nie gut in der Schule, gehörte eher zu den Schlusslichtern, hab mich mit 3en und 4en schon durchs Gymi gemogelt. Ich hatte keine Vorstellung, was ich werden möchte, und habe dennoch diese Entscheidung getroffen – um dann ein paar Wochen später tatsächlich ein Praktikum in meinem, bis heute noch, Traumjob zu beginnen, im Anschluss dann die Ausbildung.Mutige Entscheidungen treffen, eigene Ziele verfolgen war schon früh mein Ding. Trotzdem sitze ich 18 Jahre später (wer rechnen kann, weiß nun wie alt ich bin 😉 ) hier, in meinem Traumland, und hatte meine aller erste Panik-Attacke. Es hat ein offenes Gespräch mit meinem Airbnb Host gebraucht um überhaupt zu verstehen, dass es eine war, denn ich habe sowas nie richtig ernst genommen, wenn mir darüber berichtet wurde, ich habe 2 Freundinnen, die darunter litten od. leiden, ich konnte das nie nachvollziehen. Es kam urplötzlich, abends, beim Fernsehschauen – also völlig grundlos, so erschien es mir. Ich hatte Angst, ernsthaft krank zu sein. Eine Freundin schrieb mir dazu „der Auslöser fürs erste mal ist, dass du dein persönliches „zu hohes Stresslevel“ überschritten hast“. Stress klingt jetzt wieder so nach Arbeit – Stress ist aber immer hausgemacht.
Mein persönlicher „Stress“ hier ist momentan, dass sich meine hohen Ziele/Erwartungen/Wünsche nicht zu erfüllen scheinen, dass ich versage, dass ich die falschen Entscheidungen getroffen habe, dass ich das alles nicht schaffe. Da war enorm viel Angst, dass alles Mist ist, was ich hier mache – und das nach lächerlichen 2 Wochen.

Man muss dazu sagen, dass ich ziemlich ehrgeizig und zielstrebig bin (vielleicht ein bissi arg verbissen), was Ziele angeht, ich habe bisher in meinem Leben beruflich immer das erreicht, was ich erreichen wollte – ich war sogar als völlig unerfahrene und ungelernte die Chef-Reiseleiterin im Aldiana in Tunesien für eine Saison von 9 Monaten. Ich habe immer meinen Wunsch-Job erhalten. Der Anspruch an mich selbst ist also immer extrem hoch und das wird mir nach so vielen Jahren und trotz intensiver innerer Arbeit nun doch mal zum Verhängnis – ich werde auf den Arsch gesetzt.
Gut so – denn ich muss niemandem etwas beweisen, denn mir selbst habe ich oft genug bewiesen, dass ich es schaffen kann, egal wie unwahrscheinlich es aussieht. Meine Aufgabe ist es jetzt wohl, endlich mal im hier und jetzt anzukommen, die Früchte zu ernten, die ich selbst gesäht habe, einfach mal weiter im Vertrauen zu bleiben, die Türen wahrnehmen, die einem das Leben aufzeigt, wenn man sich die zeit nimmt, mal genau hinzuschauen!

Ihr seht also, egal wie mutig das aussieht, was ich mache, ich habe immer wieder mal mit etwas zu kämpfen, sitze auch hier weinend und verzweifelt in der Ecke (denn man nimmt sich selbst und seinen Scheiß einfach überall hin mit). Ich werde trotzdem weiterhin Entscheidungen treffen, von denen ich vorher nicht weiß wie sie ausgehen – am ende wird nämlich dann doch immer alles wundervoll!

cheers :-*

get lost… and you’ll find yourself

9. November 2018
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Mein erster sunrise in Australien, kann man das glauben? Ich bin das 5. Mal seit 2015 hier und habe bisher nur sunsets gesehen. Wer mich kennt weiß auch, dass ich ein Langschläfer bin 😉

Ich möchte euch heute von meinem Traum erzählen… und wie das so ist mit dem Erreichen von Zielen und Träumen… denn eins ist mir schon sehr früh klar geworden: der Weg ist das Ziel, ausnahmslos. Und wenn du Dein Ziel erreichst, ist es meist ganz anders als erwartet – da ist nämlich wieder das mit den Erwartungen – meist führen sie dazu, dass man maßlos enttäuscht ist.
Es verging kein Tag, an dem ich nicht an Australien dachte, morgens war es mein erster Gedanke, abends mein letzter vor dem Einschlafen. Ich meditierte sogar auf australische Vogelgesänge im Regenwald – es ist wie ein „inner call“. Ich glaube fest daran, dass Wünsche und Träume in unsere Gedanken und Herzen gepflanzt wurden, damit wir sie leben – unser wahres Selbst leben, denn nicht jeder hat die gleichen Wünsche und Ziele – klingt sinnig oder?

Oftmals verlieren wir uns aber in gesellschaftlichen Dingen, denken, wenn wir dies und jenes z.b. beruflich erreichen, sich dies oder das erfüllt, erst dann sind wir glücklich und vollkommen – und genau das ist der größte Bullshit. Da sind wir auch wieder beim Thema, dass in äußeren Umständen, Dingen oder Menschen das wahre Glück gesucht wird – funktioniert einfach nicht.
Angekommen in Australien, in meinem Paradies, total motiviert, anfangs, fühle ich mich oft noch sehr verloren, weil mir ein halt fehlt, jemand vertrautes, eine Comfortzone oder einfach nur das eigene Bett. Ich wusste vorher, dass genau das passieren kann und auch würde.
Verloren zu sein ist der beste Zustand etwas neues zu finden, sich neu auszurichten oder sich zu sortieren, daran gibt es nichts Negatives – je nachdem welche Perspektive man einnimmt. Ich weiß aus Erfahrung, dass sich alles geben wird, mir die richtigen Menschen begegnen, dass ich das allein durchstehe, gewisse Gefühle durchlebe, annehme, damit daraus neues wachsen kann. Ich weiß, dass es genau richtig ist hier zu sein, dass es Teil meines Weges ist, ich vertraue da immer meiner inneren Stimme und auch wenn es sich noch sehr seltsam und verloren anfühlt, am Ende wird immer n Schuh draus 😉

Und ich habe meinen Coach, der immer für mich da ist, auch wenn er 16 Stunden zeitlich zurück liegt – Zeit ist eben nur relativ – und alles geht vorbei – auch Momente in denen man zweifelt. Vor seiner Angst wegzulaufen führt nur dazu, dass du deinen Scheiß immer wieder durchleben musst – bis du etwas erkennst, lernst oder anders machst!
LIFE IS HAPPENING FOR YOU – NOT TO YOU … immer zu deinem Besten, wenn Du einmal die Perspektive wechselst!!!

cheers :-*

„you are the best gift you can give to the world – don’t make the gift rotten by trying to be like anyone else“

Seht ihr das genauso? Ich würde vermuten, dass nur die Wenigsten ihren wahren Wert erkennen oder gar anerkennen.
Ich selbst habe mich lange als Last empfunden, tue das sogar heute immer wieder mal noch. Und was man so lange mit sich herum trägt, das verschwindet nicht auf einmal, nur weil man anfängt daran zu arbeiten.Was viele nicht wissen ist, dass ich schwer depressiv war, mit 45kg Körpergewicht nicht einmal Anti-Depressiva vertragen habe und es absetzen musste, weil ich noch weniger essen konnte. Dass es Tage gab, an denen ich weinend im Auto saß und mir der Gedanke kam, den nächsten Baum mit zu nehmen, einfach damit es aufhört weh zu tun im Herzen. Dass es tage gab, an denen ich mir gewünscht habe, einfach nicht mehr wach zu werden, damit es endlich aufhört weh zu tun. Manche Freunde haben mich gemieden, weil ich wahrscheinlich der negativste Mensch auf Erden war… Ich war voller Selbstzweifel…

Ich weiß also, dass positives Denken nicht einfach so umsetzbar ist, nur weil man einen tollen positiven Quote liest… und es hat mich bis hierher 6 Jahre „gekostet“ endlich zu verstehen, dass ich für alles dankbar sein kann. 6 Jahre Persönlichkeitsentwicklung durch Spiritualität, über Bücher, Podcasts, Videos und Coachings… und ich bin noch nicht dort, wo ich gern sein möchte.

Warum ich das hier so offen erzähle? Weil ich weiß, dass viele wie ich ihr Glück im Außen suchen, aber nicht zu sich selbst finden und zu dem, was wirklich zählt. Weil ich weiß, wie wichtig es ist, zu reden, laut auszusprechen was einen bedrückt, sich helfen zu lassen, anstatt es runter zu schlucken und krank zu werden…
Ich spiele niemals den lustigen Menschen, der ich im Außen bin. Ich bin wirklich die Nudel, die die meisten kennen, ich liebe es zu lachen, aber es gibt da eben auch eine andere Seite. Je mehr ich mich traue das Leben zu leben, dass ich mir von Herzen wünsche, je mehr ich ja zu mir selbst sage, desto mehr kann diese Seite heilen. Heute weiß ich schon eher, dass ich so einzigartig bin wie jeder andere auch auf seine Weise und dass mein Lachen ansteckend ist#loveyourself

Loveshit & Unicorns

9. März 2017
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>> Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles<<  (1. Korinther – Kapitel 13)

Wenn ich eines über die Liebe in den letzten 5 Jahren Persönlichkeitsentwicklung gelernt habe, dann: dass  wahre Liebe bedingungslos ist. Was ich außerdem gelernt bzw. erkannt habe: nur wenige leben danach. Erwartet man irgendwas zurück, weil man so viel gegeben hat, ist es ein Handel – aber keine wahre Liebe.
Und wenn eine weitere Sache, die ich gelernt habe, dabei noch am wichtigsten ist, dann, dass nur das HIER und JETZT zählt.

Ich denke ich bin eine der zahlreichen Menschen, die, aufgrund schlechter Erfahrungen aus der Vergangenheit, ein mega Päckchen mit sich rum schleppen – um nicht zu sagen: ein ganzes Kofferset. So fühlte es sich zumindest oft an. Dramen und Zurückweisungen standen irgendwie immer in direkter Verbindung mit vermeintlicher „Liebe“… irgendwann habe ich angefangen den Finger auf mich selbst zu richten und zu hinterfragen, warum einem immer wieder das gleiche widerfährt.
Es wurde ein Muster erkennbar, als ich dem ganzen auf den Grund ging.
Klar ist es hart, bei sich selbst anzufangen, an sich selbst zu arbeiten – das ist ein Berg Arbeit. Schließlich ist es doch viel bequemer in der Opferrolle zu bleiben, nichts zu ändern, anderen die Schuld am eigenen Leid zu geben und dafür noch Aufmerksamkeit und Mitleid zu erhalten.
Am Ende bedeutet dieses Verhalten aber doch, dass wir die Verantwortung für unser eigenes Leben, unser eigenes Befinden und auch unser eigenes Glück abgeben – anderen diese Aufgabe übertragen.

Natürlich wünscht sich jeder ein Geben und Nehmen, aber der Inhalt des Kapitels 13 – 1. Korinther bedeutet etwas ganz anderes, nämlich das bedingungslose Lieben – nichts zu erwarten. Nicht einen anderen Menschen für sein eigenes Glück verantwortlich zu machen. Seid ihr bei mir wenn ich behaupte, dass das ganz viel mit Ego zu tun hat?

Mallorca … auf dem Weg zum inneren Frieden

3. März 2017
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Mallorca gehört zu den Orten, die meine Liebe zum Meer wohl erst richtig aufblühen ließen. Erst wollte ich nie dorthin – zu viele Deutsche und zu viel Partytourismus – dann war es ganz schnell eine große Liebe. Neben 9 oder 10 Urlauben dort fernab vom Ballermann habe ich 2005 auch eine Zeit auf der Insel gearbeitet – als Animateurin… Also war ich dem Tourismus auch einmal noch deutlich näher 😉 Zu der Zeit war es aber das Beste, das mir passieren konnte, war ich daheim doch sehr depressiv geworden. Mein Selbstbewusstsein wurde gestärkt, als ich als Sportmuffel und Ahnungslose als Sportanimateurin ohne jegliches Wissen auf die Gäste losgelassen wurde – aber es hat funktioniert – und ich war so sportlich wie wahrscheinlich nie in meinem Leben 😀 Und auch Siegerehrungen, die ich am Abend vor bis zu 1200 Menschen auch mal in 2 oder 3 Sprachen halten musste, haben mich heraus gefordert und wachsen lassen. Ich war nicht lange dort tätig, aber es hat gereicht und war eine grandiose Erfahrung.

Das ist hier heute aber gar nicht das Thema. Ich reise nach wie vor auch oft allein nach Mallorca, weil ich das Alleinreisen mittlerweile für mich entdeckt habe und eben auch dort Menschen kenne. Aber auch, weil es so nah ist und ich meine Sehnsucht nach dem Meer hin und wieder kurz befriedigen kann.

Von Bali nach Brisbane… 6 Wochen planlos auf Reisen

1. März 2017
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… einer der besten Entscheidungen meines Lebens. Und weil sich niemand in meinem näheren Umfeld die Zeit zum Reisen nehmen kann oder will kam ich allein auf Bali an – um meinen „eat-pray-love-traum“ zu verwirklichen…
das dachten sich schon sooo viele vor mir wie ich dann ernüchternd fest stellen musste. Je höher die Erwartungen desto größer die Enttäuschung, so ist das oft im Leben. So auch auf meiner Bali-Reise.

In Reisegruppen bei Facebook war ich immer erstaunt, wie schlecht Bali bei vielen abschnitt. Hatten sie allesamt nichts vom „Spirit of Bali“ gehört und sind dem mal auf den Grund gegangen?
Hatten sie vielleicht nicht, erlebt hab ich ihn aber auch nicht. Dabei war es genau das, was ich erleben wollte, aber 2 Wochen sind einfach zu kurz, um einmal wirklich tief in die Kultur einzutauchen. Dass es aber sooo extrem touristisch ist und mir die Freundlichkeit mehrfach nur vorgespielt wird, damit habe ich dann doch nicht gerechnet. Es ging immer nur um das Geld in meiner Tasche, ich wurde sogar einmal ausgelacht, als ich wissentlich, gutmütig und willentlich mehr Geld für etwas bezahlt habe – irgendwie zerplatzte da meine Seifenblase über diesen doch eigentlich spirituellen Ort. Der einzige Strand, den ich gesehen habe, war  mit Müll übersät, während eines Schnorcheltrips schwamm ich sogar im Müll.
Aber genug der negativen Dinge – ich hatte trotzdem eine gute Zeit dank toller Menschen, die ich dort wiedersehen durfte. Es waren auch Highlights dabei, die ich zelebrieren konnte.